Krimis für den Urlaub – Der Bestseller

Krimis für den Urlaub

Sieben Romane in einem Buch – 1192 Seiten Cassiopeiapress Thriller Spannung.
Sieben Kriminalromane der Sonderklasse – hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Sieben spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. 
Mal provinziell, mal urban. Mal lokal-deutsch, mal amerikanisch. Und immer anders, als man zuerst denkt.

ALFRED BEKKER ist ein Schriftsteller, der vor allem durch seine Fantasy-Romane und Jugendbücher einem großen Publikum bekannt wurde. Daneben schrieb er Krimis und historische Romane und war Mitautor zahlreicher Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton Reloaded, John Sinclair und Kommissar X. 

Dieses E-Book enthält folgende Romane:

Alfred Bekker und Albert Baeumer: Mercator, Mord und Möhren
Alfred Bekker und Albert Baeumer: Rügen, Ranen, Rachedurst
Alfred Bekker und Albert Baeumer: Kaffee, Kunst und Kaviar
Alfred Bekker (als Henry Rohmer): Der Killer von Manhattan
Alfred Bekker (als Henry Rohmer): Der Killer, dein Freund und Helfer
Alfred Bekker (als Manfred Plattner): Der Sauerland-Pate
Alfred Bekker (als Jack Raymond): Die Bestie

Ein Riesen Alfred Bekker Fantasy Paket – jetzt 9.99 Euro statt 34.99 Euro

Elben. Drachen. Schatten. (Das 5000-Seiten Fantasy-Romanpaket) von [Bekker, Alfred]

Elben. Drachen. Schatten. (Das 5000-Seiten Fantasy-Romanpaket)

von Alfred Bekker

Alfred Bekker
ELBEN. DRACHEN. SCHATTEN
Das 5000 Seiten Fantasy-Romanpaket

Magische Fantasy-Abenteuer mit Elben, Drachen, Orks, Zwergen und schwertschwingenden Helden in epischen Schlachten.

Dieses e-Book enthält folgende Titel:

Die Elben & Elbenkinder-Saga
1.Das Reich der Elben
2.Die Könige der Elben
3.Der Krieg der Elben
4.Das Juwel der Elben
5.Das Schwert der Elben
6.Der Zauber der Elben
7.Die Flammenspeere der Elben
8.Im Zentaurenwald der Elben
9.Die Geister der Elben
10.Die Eisdämonen der Elben
11.Lirandil – Der Fährtensucher der Elben

Die DrachenErde-Saga
Drachenfluch
Drachenthron
Drachenring

Nebelwelt

Elfen und Götter (Die Saga von Edro und Mergun)
Die Gefährten von Elfénia
Die Magische Klinge
Berg der Götter

Axtkrieger – Der Namenlose

Das Schiff der Orks

Alfred Bekker schrieb die fesselnden Space Operas der Serie CHRONIK DER STERNENKRIEGER. Seine Romane um DAS REICH DER ELBEN, die GORIAN-Trilogie und die DRACHENERDE-SAGA machten ihn einem großen Publikum bekannt. Er schrieb für junge Leser die Fantasy-Zyklen ELBENKINDER, DIE WILDEN ORKS, ZWERGENKINDER und ELVANY sowie historische Abenteuer wie DER GEHEIMNISVOLLE MÖNCH, LEONARDOS DRACHEN, TUTENCHAMUN UND DIE FALSCHE MUMIE und andere. In seinem Kriminalroman DER TEUFEL VON MÜNSTER machte er mit dem Elbenkrieger Branagorn eine Hauptfigur seiner Fantasy-Romane zum Ermittler in einem höchst irdischen Mordfall. Im November 2012 erschien mit DER SOHN DER HALBLINGE sein nächster großer Fantasy-Epos bei Blanvalet.

Autoren-Interview von Cassiopeia mit Pete Hackett alias Peter Haberl

Cassiopeia.Press: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Antwort: Durch einen Lehrer, den ich in der 4. Klasse hatte und der in russischer Kriegsgefangenschaft Märchen verfasste; das hat mir imponiert und ich habe selbst versucht, kleine Geschichten zu schreiben. In dieser Zeit las ich auch Karl May, und von dessen Geschichten fasziniert las ich die ersten Wildwest Romane, u.a. G.F.Unger. Da war für mich klar, dass ich Western schreiben wollte.

Cassiopeia.Press: Welchem Ihrer Bücher wünschen Sie im Moment besonders viele Leser? Und worum geht es in diesem Buch?

Antwort: Jugurtha, die Geisel Roms. Es geht um einen numidischen König, der im 2. Jh. v. Ch. erst auf Seiten der Römer kämpfte und hoch angesehen war, der aber dann gegen Rom rebellierte und viele Jahre den Römern in Nordafrika die allergrößten Probleme bereitete, bis er ihnen schließlich in die Falle ging und in Rom hingerichtet wurde.

Cassiopeia.Press: Haben Sie Serien geschrieben? An welchen sind Sie beteiligt?

Antwort: Texas-Marshal, Jerry Cotton, Reverend Pain, Der Kopfgeldjäger, Special Agent Owen Burke, Zurzeit schreibe ich für den Kelter-Verlag in Hamburg die Serie ‚Der Bergpfarrer‘.

Cassiopeia.Press: In welchen Genres schreiben Sie? Nennen Sie in jedem dieser Genres einen exemplarischen Buchtitel!

Antwort: Western / Chiricahua – die Apachen Saga

Horror / Nicht nur die Guten werden Auferstehen

Krimi / Sumpf des Verbrechen (Jerry Cotton)

Historischer Roman / Herrin der Nordmänner

Jugendabenteuer / Das Grab am Nil

Interview von Cassiopeia.Press mit Antje Ippensen

Cassiopeia.Press: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Antwort: Ich habe im Alter von sieben Jahren meine erste Geschichte verfasst. Sie handelte von einem kleinen Indianermädchen, das wilde und gefährliche Abenteuer erlebt. Schon zuvor hat mich das Erzählen fasziniert, dass aus Worten bildhafte Sequenzen entstehen, die Gefühle erzeugen, gleichberechtigt neben der sogenannten Realität – all das war unglaublich fesselnd für mich von Kindesbeinen an. Meine Mutter brachte mir Lesen und Schreiben bei, als ich knapp drei Jahre alt war – dafür bin ich ihr sehr dankbar, wenn auch dadurch die ersten Grundschuljahre extrem langweilig für mich wurden. Nun, ich nutzte die Zeit halt zum geheimen Schreiben – die Lehrer glaubten, ich schriebe ihre Worte mit. Damals schrieb ich vor allem für mich selbst.

Veröffentlicht habe ich seit dem Jahr 1989. Zu entdecken, dass auch andere Menschen meine Texte lesen mochten, war und blieb eine tolle Erfahrung für mich. Bis dahin war das Schreiben vor allem mein Rettungsanker, meine geheime Schutzhütte – und das ist es geblieben. Mit der Erweiterung des „Gelesen-Werdens“, bei dem die Lesenden meine Wortgewebe schöpferisch weitergestalten; Lesen ist ja ein kreativer Akt.

Cassiopeia.Press: Welchem Ihrer Bücher wünschen Sie im Moment besonders viele Leser? Und worum geht es in diesem Buch?

Antwort: „Riyala – Tochter der Edelsteinwelt, Teil 5“. Hierbei handelt es sich um klassische All-Age-Fantasy mit neuen Ideen; ich habe mich endlich an die Fortsetzung des Serials gemacht. KRISTALLMAGIE, DER DUNKEL GLITZERNDE WEG, UNTER DEM EIS FUNKELT DIE NACHT und FÜNFFACHER GLANZ sind bereits publiziert. Teil 5, ZAUBERSTEIN UND FINSTERNIS, steht kurz vor der Vollendung und wird als E-book in einigen Wochen erscheinen. – Worum es geht? Titelheldin Riyala erkennt ihre Lebens-Aufgabe, lernt, dass sie eine besondere Beziehung zu Edelsteinen (und Falken) hat – sie begibt sich auf eine lange und gefahrvolle Reise, um sich ihrer Bestimmung zu stellen. Viele Abenteuer muss sie bestehen und es geht oft um Schuld und Sühne, um Verantwortungsbewusstsein und die Überwindung von Egoismus und Oberflächlichkeit. Riyala, deren Eltern Regenten des Landes Co-Lha waren, begegnet anderen Personen – beispielsweise der Hexanerin Ayrun aus dem Lande Eisrand und dem Zwerg Hoky. Das Ganze spielt auf der vom Untergang bedrohten Welt Gemma, die wie ein Regenbogenfluorit schimmert

Nach und nach erfährt der Leser, dass Gemmas Schicksal in einen größeren Zusammenhang eingewoben ist. Und in Band 6 läuft alles auf das dramatische Finale hinaus – wird es Riyala und ihren Freunden gelingen, ihre Welt zu retten und zu heilen?

Band 6 soll im Spätsommer/Frühherbst fertig sein. Ich bin hochmotiviert und gehe zuversichtlich davon aus, das schaffen zu können. Zu einem Ende zu kommen, finde ich nie besonders einfach – ich denke, das geht vielen Autoren ähnlich. Zum einen sind da so viele Fäden zu verknüpfen, Du willst nichts vergessen oder gar in ein Logik-Loch stürzen – und zum anderen mag ich nur ungern Abschied nehmen von der Welt, in die ich so tief hineingetaucht bin und die mich so reich beschenkt hat.

Auf die Idee kam ich, weil mich edle Steine stark faszinieren, und zwar nicht nur das Konventionelle an ihnen, Aussehen, Seltenheit, Kostbarkeit etc, sondern auch ihre Heilkraft, ihre Ausstrahlung, ihre Energie.

Cassiopeia.Press: Haben Sie Serien geschrieben? An welchen sind Sie beteiligt?

Antwort: Vor langer Zeit war ich beteiligt an „Ren Dhark – Projekt 99“, der Heftromanserie nach Kurt Brand, also Science Fiction im Stil von Perry Rhodan. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich konnte dabei eine Menge lernen.

In neuerer Zeit ist die leider „ertrunkene“ SF-Mystery-Serie ARMAGEDDON ZONE zu nennen, bedauerlicherweise auch unvollendet. Marten Munsonius und ich hatten da viel Energie hineingesteckt. Nun – vielleicht kommt ihre Zeit noch. Eines Tages. Sie hat das Zeug dazu. Und sehr gefallen hat mir seinerzeit die Mitarbeit an der spannenden, ungewöhnlichen Zombie-Serie VIOLENT EARTH. Ich finde es sehr schade, dass sie – nach einem kurzen Wiederaufflackern, an dem u.a. auch Stejn Sterayon und ich beteiligt waren – nicht mehr weiterläuft, nachdem sie viel Erfolg hatte. Ich trauere ihr nach und hoffe, dass ein Geistesblitz die Untoten wieder lebendig werden lässt, lach. Wenn die Zeit reif ist. – Wer weiß, vielleicht gibt es ja die eine oder andere innovative Idee, die sich umsetzen lässt.

Cassiopeia Press: In welchen Genres schreiben Sie? Nennen Sie in jedem dieser Genres einen exemplarischen Buchtitel!

Antwort: Fantasy: RIYALA – Tochter der Edelsteinwelt, Serial in 6 Teilen, vier sind bereits erschienen, Teil 5 ist so gut wie fertig, Teil 6 in Arbeit.

Smantasy: Panthermond 1-6, nur ebooks als Self Publisher.

Eisfessel und Perlenglut (wird gerade überarbeitet, erscheint noch 2019)

Erotik: NACHSCHLAG, intensiver BDSM-Roman, führt in die Abgründe von Lust und Schmerz.

Science Fiction: AN DEN RÄNDERN DER ZEIT, Dystopie mit Cyberpunk und einem Schuss Mystery

Horror: BLUTROTE WORTE, tiefblau. Meine best-of-Horrorstorys, ein Nachfolgeband ist in Arbeit.

Beiträge in der berühmten FLEISCH-Reihe, in „Fleisch 4“ und „Fleisch 6“

BLUTGRÜTZE 3, ein Beitrag.

Krimi/Thriller: BLUTIGES Handwerk, ein Fall für Madame Grossard. – Wer hat die 14-jährige Leonie ermordet und wieso? Und wie hängt dieser Mord mit einer Entführung zusammen, der die 65-jährige Belgierin Simone Grossard mit Witz und ungewöhnlichen Methoden nachgeht.

Ich habe noch mehr geschrieben, zum Beispiel auch PURE POESIE – denn ich sehe mich als Weltenüberbrückerin. Ohne hier den Rahmen sprengen zu wollen, einfach ein paar Schlussworte zur Abrundung.

Über die Autorin:

Antje Ippensen, geboren 1965, schreibt und liebt Geschichten aller Art, vor allem die phantastischen. Genremix ist ihr Ding. Bei Erotik ist es das Subgenre „SMantasy“, das sie mit großem Vergnügen bedient: eine Mischung aus Sado-Maso- und Fantasy-Literatur.

In ihrer Freizeit unternimmt sie philosophische Spaziergänge mit Hündin Una und Lebensgefährtin Louise von Stein, einer bildenden Künstlerin, spielt in ihrem Atelier Redensart mit dem schwarzen Kater Shadow, erspürt die Magie von Kräutern und Bäumen in ihrem Leih-Garten, lauscht den Geschichten aus der Dinge-Welt und dem bunten Flüstern zahlloser Tagträume.

Autoren-Interview Cassiopeia.Press mit Angela Planert

Cassiopeia.Press: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Antwort: Im Kindesalter habe ich mir Geschichten ausgedacht, die ich dann sobald ich des Schreibens mächtig war, zu Papier gebracht habe. In der Oberschule hatte ich dann einen festen Leserkreis unter meinen Mitschülern, die mich stärkten, weitere Ideen auszuarbeiten. Mit dem Einstieg ins Berufsleben verblasste das Bedürfnis zu Schreiben. Erst mit dem Umzug aus der Stadt in die Nähe der Natur entdeckte ich meine Leidenschaft neu.

Den größten Anstoß dazu gab mir meine bekannte Kollegin Tanja Wekwerth.

Cassiopeia.Press: Welchem Ihrer Bücher wünschen Sie im Moment besonders viele Leser? Und worum geht es in diesem Buch?

Antwort: Zu meiner besonderen Herzensangelegenheit, zählt meine Thriller-Trilogie. Das erste Buch ¿Identität? (auch auf Spanisch erhältlich), der zweite Teil „Fragwürdige Identität“ und das Finale „Identitätsspiel“ erzählen von einem dunklen Familiengeheimnis, Intrigen, Manipulation und Mord. Gewürzt wird die Geschichte mit einer besonderen Liebe, mit Action und dem Schauplatz Kolumbien bzw. der traumhaften Karibik.

Cassiopeia.Press: Haben Sie Serien geschrieben? An welchen sind Sie beteiligt?

Antwort: Ja, meine selenorische Buchreihe, eine mittelalterlich anmutenden Reihe, die durch Ereignisse, Orte oder Personen miteinander verbunden sind. Durch wechselnde Protagonisten entsteht ein hervorragender Perspektiven-Wechsel.

In der Serie „Schwert und Schild – Sir Morgan, der Löwenritter“ durfte ich mich im Band24 „Die neue Tafelrunde“ miteinbringen. Das war für mich eine großartige Erfahrung.

Cassiopeia.Press: In welchen Genres schreiben Sie? Nennen Sie in jedem dieser Genres einen exemplarischen Buchtitel!

Antwort:

Fantasy: Auronja aus der selenorischen Buchreihe

Thriller: Identität-Trilogie

Jugendbuch: Drachenseele

Kinderbuch: Der Bär mit der Brille

Gegenwartsliteratur: Herzensspuren

Science-Fiction: Rat der weißen Sterne

Horror: Das Ritual

Autoren-Interview von Cassiopeia.Press mit Roland Heller

Cassiopeia.Press: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Antwort: Ich habe seit meiner Jugend eine Unmenge von Geschichten gelesen, die meisten faszinierten mich, aber manche davon entsprachen nicht dem, was ich mir erwartet hatte. So begann ich meine eigenen Geschichten zu schreiben, zuerst in regionalen Publikationen. Das weitete sich dann aus.

Werner Dietsch (Glenn Stirling) gefiel mein Roman „Zehn Stunden bis Sonnenaufgang“, z.Z. wieder als Book Rix zu lesen, und so stieß ich zu der Riege der Autoren.

Cassiopeia.Press: Welchem Ihrer Bücher wünschen Sie im Moment besonders viele Leser? Und worum geht es in diesem Buch?

Antwort: Ich habe gerade meine zehnbändige Fantasy-Reihe „Gondar“ abgeschlossen. In diesem Zyklus habe ich eine Reihe netter und phantastischer Abenteuer geschildert, denen ich mehr Leser gewünscht hätte.

Cassiopeia.Press: Haben Sie Serien geschrieben? An welchen sind Sie beteiligt?

Antwort: Ich habe an der Reihe „Western – Wolf“, die jetzt unter dem Label Texas-Wolf erscheint mit drei Romanen mitgewirkt und aktuell eben die Gondar-Serie und jetzt bei „Die Raumflotte von Axarabor“ mitgestalten dürfen.

Cassiopeia.Press: In welchen Genres schreiben Sie? Nennen Sie in jedem dieser Genres einen exemplarischen Buchtitel!

Meine erste Liebe galt der Science Fiction. Das Buch, das mir in letzter Zeit am meisten Freude bereitet hat, ist „Konkurs – oder die Stunde der Konzerne“. Eine Dystopie, die den Gedanken durchspielt, was passiert, wenn ein Staat Pleite geht.

Begonnen habe ich meine Karriere als Western Autor, und da nenne ich immer noch „Zehn Stunden bis Sonnenaufgang“, erschienen unter dem Pseudonym Richard H. Henderson.

Verwandt zur SF ist die Fantasy. Wenn ich einen Titel nennen soll, der besonders rasant die Handlung abspult, – es fällt mir schwer, weil mir eigentlich alle gefallen – nenne ich Band 5, „die Riesen von Pana.“

Noch ein Wort zu Gondar: Das Konzept der Reihe ist vierzig Jahre alt. Band 1 hat ebenso viele Jahre auf dem Buckel. Ab Mitte Band zwei sind sie neu geschrieben

Neben diesen klassischen Unterhaltungsgenres habe ich mich in den verschiedensten Medien getummelt. Nach dem großen Sterben der Heftromane habe ich mich anderen Tätigkeiten gewidmet, als Jungautor zählte ich noch nicht zur ersten Riege, das Schreiben aber nie aufgegeben. Die Magazine benötigten Kurzgeschichten en masse, als Ghostwriter ließ sich etwas verdienen, das Radio bot Platz für Hörspiele (Konkurs entspringt im ersten Teile einem Hörspiel), …

Autoren-Interview von Cassiopeia.Press mit Thomas Ostwald alias Tomos Forrest

Cassiopeia.Press: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Antwort: Ich habe schon während der Schulzeit begonnen, für meine Mitschüler Krimis zu schreiben – natürlich per Hand, dann auch sehr früh schon mit der Schreibmaschine

Cassiopeia.Press: Welchem Ihrer Bücher wünschen Sie im Moment besonders viele Leser? Und worum geht es in diesem Buch?

Antwort: Ganz besonders viele Leser wünsche ich nicht einem meiner Einzeltitel, sondern meiner Reihe um Sir Morgan, den Löweritter. Die breit angelegte Geschichte spielt zur Zeit von König Richard Löwenherz in Cornwall

Cassiopeia.Press: Haben Sie Serien geschrieben? An welchen sind Sie beteiligt?

Antwort: Schwert & Schild – Sir Morgan, der Löwenritter

Bolthar der Wikingerffürst

Harald der Wikingerkönig

Centurio Marcus – Roms jünger Offizier

Henry Logan, der Timetraveller-Agent

Merlin, Artus und die Ritter der Tafelrunde – der 13. Ritter

Klaus Störtebeker der Schrecken der Meere

Rolf Torring’s Abenteuer

Old Shatterhand – neue Abenteuer

Kara ben Nemsi – neue Abenteuer

Jules Vernes Kapitän Nemo – neue Abenteuer

Cassiopeia.Press: In welchen Genres schreiben Sie? Nennen Sie in jedem dieser Genres einen exemplarischen Buchtitel!

Antwort: Mittelalter – Sir Morgan, Blutmond über Cornwall

Wikingerzeit – Bolthar – Fringas Schwert

Fantasy – Der 13. Ritter

Krimis – Tod eines Wikingers

Abenteuer – Rolf Torring, Pongos Tod

Autoren-Interview von CassiopeiaPress mit Rowena Crane

Cassiopeia.Press: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Antwort: Ich benötigte Ablenkung von der Arbeit. Da ich schon immer kleinere Geschichten und Gedichte geschrieben hatte, setzte ich mich einfach an den Computer und fing an zu schreiben.

Cassiopeia.Press: Welchem Ihrer Bücher wünschen Sie im Moment besonders viele Leser? Und worum geht es in diesem Buch?

Antwort: Was doch alles so passiert … 😉 Das sind Kurzgeschichten und es

soll Ende April als Neuauflage mit mehr Geschichten veröffentlich werden.

Klappentext: „Wer hat in seiner Kindheit keinen Unsinn gemacht?
Wem ist in der Küche nicht schon einmal ein Malheur passiert?
Jeder von uns hatte doch schon einmal ein besonderes Erlebnis mit einem Tier – oder? Wer hat sich noch nie über etwas oder jemand köstlich amüsiert? Wer verreist, kann auch etwas erzählen! Und wer Kinder hat, na – der erlebt so allerhand. Stimmt’s? Viele lustige, auch traurige und ernste Erlebnisse, die Rosa Klein mit ihrer Familie erlebt hat – hier sind sie niedergeschrieben.

Cassiopeia.Press: Haben Sie Serien geschrieben? An welchen sind Sie beteiligt?

Antwort: Die Reihe Blutstropfen. Die ersten vier Bücher diese Reihe handeln von Tina und dem Vampir Angelo, über ihre Schwierigkeiten und Probleme, zueinanderzufinden und mehr. Andere Vampire, Hexen, Wandler und andere mystische Wesen kreuzen ihre Wege. Und oftmals geht es auch um Leben und Tod. Die folgenden Bücher sich eigenständige Romane der Reihe. Auch hier dreht sich alles um Liebe, Intrigen, Kämpfe von Vampiren und anderen mystischen Wesen.

Cassiopeia.Press: In welchen Genres schreiben Sie? Nennen Sie in jedem dieser Genres einen exemplarischen Buchtitel!

Antwort: Liebesroman: Sie wollte keinen Bodyguard

Fantasie, Vampirromane: Blutstropfen (9 Bücher, das 10. ist in Arbeit)

Kurzgeschichten: Was doch so alles passiert … 😉 (Neuauflage soll demnächst veröffentlicht werden)

Interview mit Wolf G. Rahn

Die Edition Bärenklau freut sich, das Lebenswerk des Schriftstellers Wolf G. Rahn zu veröffentlichen. Wir begrüßen Sie ganz herzlich in unserem Team, Herr Rahn. Vielleicht stellen Sie sich einmal kurz vor. Wer ist Wolf G.Rahn?

Wolf G. Rahn: Ich habe verhältnismäßig spät mit dem Schreiben angefangen. Zunächst hatte ich einen ganz ’normalen‘ Lebenslauf. Kurz vor dem Weltkrieg geboren, war meine Kindheit durch Entbehrungen geprägt. Ich absolvierte die Realschule und die Lehre zum Feinmechaniker, besuchte anschließend neben meiner Tätigkeit als Facharbeiter abends eine Technikerschule, was mir auf Grund meiner Prüfungsergebnisse ein Stipendium für die Ingenieurschule einbrachte. 17 Jahre arbeitete ich dann in einer Firma für feinoptische und elektronische Messgeräte – aber ich spürte, dass ich meine ganze lange Ausbildung dem falschen Beruf gewidmet hatte. Kein Wunder. Durch die Zeit nach dem Krieg manifestierte sich der Wunsch nach Sicherheit, und risikofreudig war ich eigentlich nie. Aber selbst zu diesem Zeitpunkt dachte ich nicht an eine Karriere als Autor. 

Erst als ich mich mit meinem Vorgesetzten überwarf und ich gleichzeitig nebenberuflich viel mehr hätte schreiben können, als ich schaffte, hängte ich meinen ’seriösen‘ Beruf kurzer Hand an den Nagel und wechselte 1980 ins Lager der Berufsautoren.

Zu meiner Person: Ich war 45 Jahre verheiratet, seit ca. 7 Jahren leider verwitwet. Ich habe zwei Kinder, drei Enkel und zwei Urenkel. In Berlin geboren, verschlug es mich aus beruflichen Gründen nach Oberbayern in eine Kleinstadt, die erst nach dem Krieg entstand. Ich wohne allein in einem Reihenhaus neben sehr netten Nachbarn und fühle mich hier wohl. Da mir trotzdem meistens die Decke auf den Kopf fällt, reise ich gerne und habe erst im hohen Alter von 75 Jahren mit Fernreisen begonnen, da ich mich zum Glück noch fit genug fühle. Als Hobby wären vor allem das Singen in einem gemischten Chor und die Ahnenforschung zu nennen.

Wann haben Sie Ihren ersten Roman geschrieben, wie kam es dazu und wo wurde er veröffentlicht?

Wolf G. Rahn: Eines Tages, da hatte ich mein halbes Leben schon hinter mir, begann ich in meiner Freizeit zu schreiben. Einen Krimi, den ich auch tatsächlich einem Verlag anbot. Ich muss mich dafür entschuldigen, denn das Machwerk war absolut dilettantisch. Natürlich wurde es abgelehnt. Aber dann fielen mir einige Heftromane in die Hand, die ich ganz schrecklich fand. Zum Glück habe ich vergessen, welche es waren. Da dachte ich mir: ‚Wenn du das nicht besser schreiben kannst, dann kannst du wirklich nicht schreiben‘. Ich schrieb also alle 5 Heftroman-Verlage an, die damals existierten, und fragte, ob Bedarf an einem Krimi bestünde. Vom Zauberkreis-Verlag erfuhr ich, wie so ein Manuskript auszusehen habe. Leider wurden keine Krimis gebraucht, aber mit einem Horror-Roman könnte ich es gerne versuchen. Und das Wunder geschah. Mein Erstling, für den ich zwei Monate benötigte, wurde nicht nur angenommen, ich wurde auch zu weiteren Romanen ermuntert. Das war einer der unglaublichsten Momente in meinem Leben. Das Ganze geschah 1976. Damals war ich bereits 38. So viel ist sicher, wäre das Manuskript – es handelt sich übrigens um ‚Diabolons grausiges Streicheln‘, der sogar ins Hebräische übersetzt wurde – abgelehnt worden, hätte dies das Ende meiner kurzen Autorenlaufbahn bedeutet. Insofern ist er mein wichtigster Roman.

Sie haben sehr viele Romane in unterschiedlichen Genes veröffentlicht. Action, Horror, Western, Krimi und Abenteuer. Was hat Ihnen am meisten Spaß gemacht?

Wolf G. Rahn: Meine Vielseitigkeit war während der Zeit des Seriensterbens meine Stärke und meine Rettung. Daran war wieder der Zauberkreis-Verlag Schuld. Dort wurde es manchmal mit dem Jugendschutz arg übertrieben. Eines Tages lehnten sie einen meiner Romane aus diesem Grund ab. Ich war sauer und bot ihn ohne jede Änderung dem Pabel-Verlag an. Schon nach wenigen Tagen rief mich der damalige Redakteur Rainer Delfs ganz begeistert an, und wir vereinbarten eine weitreichende Zusammenarbeit. So kam ich zum Western und doch noch zu meinem geliebten Krimi. Aber um die Frage nach dem meisten Spaß zu beantworten. Das waren vielleicht tatsächlich die Krimis, weil ich mich da am sichersten fühlte. Aber ich habe auch alles andere mit Begeisterung geschrieben und jede neue Herausforderung angenommen. Die größte war wahrscheinlich ‚320-PS-JIM‘, denn vom Trucker-Dasein hatte ich anfangs herzlich wenig Ahnung. Umso mehr haben mich dann die positiven Reaktionen verschiedener Fernfahrer und anderer Leser gefreut. Western habe ich natürlich schon deshalb gerne geschrieben, weil dieses Genre wohl jeden Jungen während seiner Jugend begleitet. Ich hätte massenhaft Arztromane schreiben können, denn der Bedarf war immens. Aber das habe ich abgelehnt, weil mir das medizinische Fachwissen fehlte. Und Wischiwaschi à la Schwarzwaldklinik wollte ich meinen Lesern nicht zumuten.

Ihr Name und der Marken-Verlag sind sehr eng miteinander verbunden. Dort war der Chefredakteur Werner Dietsch. Wie war die Zusammenarbeit mit ihm, und an welche positiven Ereignisse erinnern Sie sich noch?

Wolf G. Rahn: Mit Werner Dietsch hatte ich nur ganz kurzen Kontakt. Nachdem Pabel fast alle ‚meiner‘ Serien eingestellt hatte, suchte ich händeringend einen neuen Abnehmer. Bei Marken kannte man inzwischen meinen Namen und wusste, dass ich auch Western schrieb. Trotzdem musste ich erst einmal 20 Seiten als Probe einreichen, und damit konnte ich Werner Dietsch offenbar überzeugen. Mein Redakteur war dann aber sein Sohn Olaf, der mich nach und nach bei verschiedenen Serien beschäftigte.

Als der Marken-Verlag seine Pforten schloss, mussten Sie sich neu orientieren. Sie haben auch Krimis geschrieben – u.a. bei KOMMISSAR X. Da fällt mir natürlich auch der Chefredakteur Werner Müller-Reymann ein. Was können Sie hier über die Zusammenarbeit erzählen?

Wolf G. Rahn: Kommissar X schrieb ich ja schon sehr bald, nachdem Rainer Delfs mich ‚entdeckt‘ hatte. Mit Werner Müller-Reymann hatte ich kaum etwas zu tun. Er gab meine Exposés frei und unterschrieb die Verträge. Telefoniert haben wir kein einziges Mal. Das war anders, als Hermann Peters noch lebte, den ich auch persönlich kennen lernte. Mit ihm war die Zusammenarbeit sehr erfreulich, und sein viel zu früher Tod hat mich erschüttert. Danach gab es dann einen ziemlich turbulenten Redakteurswechsel, was den Serien nicht gerade gut tat.

Schildern Sie uns doch bitte einmal einen typischen Arbeitstag aus Ihrer aktiven Zeit. Wie haben Sie recherchiert, wie sind Sie vorgegangen, und welche Freiheiten hatten Sie beim Schreiben, wenn es um feste Serienfiguren ging?

Als ich Freiberufler wurde, nahm ich mir vor, die alten Gewohnheiten beizubehalten. Ich setzte mich also frühmorgens um 7 Uhr an die Schreibmaschine bzw. später an den Computer und fing zu schreiben an. Nach einer Mittagspause ging es dann weiter bis gegen halb fünf. Ich war also nie ein Mensch, der bis in die Nacht hinein seine Gedanken aufs Papier hämmerte. Ein ganz normaler 8-Stunden-Tag. Was die Recherche betrifft, habe ich natürlich viel Fachliteratur gelesen. Wenn es um feste Serienfiguren ging, musste ich auch die bereits erschienenen Romane der Serie studieren. Beim Kommisar X waren lediglich die Hauptakteure mit entsprechendem Aussehen und Eigenschaften vorgeschrieben. Die gesamte Handlung konnte ich selbst entwickeln. 

Grundsätzlich habe ich immer versucht, so zu schreiben, wie ich es gerne lesen wollte. Natürlich spannend und nicht zu viele Ortsbeschreibungen, für die auf 60 Seiten ohnehin nicht viel Platz blieb. Auch wollte ich dem Leser gegenüber immer fair bleiben. Aus einem technischen Beruf kommend, lag mir die Logik am Herzen. Aufgeworfene Fragen mussten innerhalb des Romans auch schlüssig beantwortet werden. Ganz ärgerlich habe ich schon immer gefunden, wenn Autoren (auch durchaus namhafte) nach einer verzwickten Handlung plötzlich eine Lösung oder einen Täter aus dem Hut zaubern, der während des ganzen Romans überhaupt nicht in Erscheinung getreten ist.   

Wie lange haben Sie gebraucht, um einen Roman zu schreiben? Da Sie ja bei mehreren Verlagen als Autor tätig waren, kann ich mir gut vorstellen, dass es manchmal sehr enge Abgabetermine gab.

Wolf G. Rahn: Da ich ja vorher einen gut bezahlten Job hatte, wollte ich mich nicht finanziell verschlechtern. Ich musste also einiges schaffen. Einen Roman schrieb ich in ungefähr einer Woche. Hinzu kam noch die Entwicklung der Idee, das Verfassen jeweils verschiedener Exposés und natürlich die Recherche.

Also in Terminschwierigkeiten bin ich nie gekommen. Ich war ja nicht einer der ganz Großen mit tausend und mehr Romanen. Ich hatte zudem das Pech, dass schon wenige Monate, nachdem ich mich selbständig gemacht hatte, das große Seriensterben anfing. Die Autoren bemühten sich also eher um Aufträge, als dass sie damit überlastet gewesen wären. Nur in vereinzelten Fällen musste ich schnell reagieren, wenn ein Kollege einen zugesagten Termin nicht einhalten konnte.

Nun erscheinen Ihre Romane endlich wieder – diesmal als eBook. Viele Romane Ihrer einstigen Kollegen Werner Dietsch, Horst Weymar Hübner, John F. Beck und Dietmar Kuegler sind wieder in verschiedenen Serien vereint. Wie empfinden Sie das heute?

Wolf G. Rahn: Ich finde das unglaublich spannend, zumal ich niemals damit gerechnet hatte, dass meine Romane nach drei Jahrzehnten wieder von Interesse sein könnten. Das eBook-Geschäft ist Neuland für mich, aber ich fühle mich in prominenter Gesellschaft durchaus wohl. Die Situation ist diesmal eine andere. Als ich meinen ersten Roman verkaufte, war ich völlig ahnungslos, was dieses Geschäft betraf. Ich hatte keinerlei Kontakt zu anderen Kollegen, wusste nicht, was üblicherweise für ein Manuskript bezahlt wurde (die überraschenden Unterschiede erfuhr ich erst später) und schrieb in meinem Kämmerlein einsam vor mich hin. Heute sehe ich das Ganze lockerer. Es ist nicht mehr mein Job, von dem ich eine Familie ernähren muss. Aber natürlich hoffe ich, dass meine Texte auch heute wieder ihre Leser finden. Ich wundere mich ja selbst, was mir damals alles eingefallen ist.

In Kürze werden ja auch zwei bisher noch unveröffentliche Romane von Ihnen erscheinen. Wie kam es dazu, dass diese nicht mehr bei den betreffenden Verlagen veröffentlicht wurden?

Wolf G. Rahn: Die Antwort ist ganz einfach. Die Serien wurden eingestellt, und dann wurden auch bereits angenommene Manuskripte mit einem Bedauern – und ohne Honorar – wieder an den Autor zurück geschickt. Das passierte mir nicht nur bei den beiden genannten Romanen.

Wenn Sie jetzt noch etwas zum Schluss sagen möchten, dann wäre jetzt und hier die passende Gelegenheit für Sie.

Wolf G. Rahn: Ich habe damals schnell gemerkt, dass die Serien mit wiederkehrenden Helden, ähnlich den Daily Soaps im Fernsehen, bei den Lesern am besten ankamen. Nach langem Kampf mit dem zuständigen Redakteur gelang es mir schließlich, meine eigene Horror-Serie durchzusetzen. Leider war ihr nur ein kurzes Leben vergönnt, weil der Verlag das Zeitliche segnete. Deshalb freut es mich, dass die Edition Bärenklau inzwischen auch die damals nicht mehr gedruckten Romane veröffentlicht hat. Mein ‚Milton Sharp‘ war kein Superman wie die meisten Serienhelden, sondern ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Inzwischen wurde ein abschließendes Manuskript veröffentlicht, wodurch ich nach ungefähr drei Jahrzehnten ein logisches Ende herbeigeführt habe. Ich würde mir wünschen, dass die Serie mit dem Einstiegs-Roman ‚Das Monster von Seaford‘ bei den Lesern entsprechende Beachtung findet.

Als ich meinen erlernten Beruf aufgab, glaubte ich, dass der Heftroman ewig leben würde, hatte es ihn doch bereits während meiner Schulzeit gegeben. Das war ein schmerzlicher Irrtum, der eine finanzielle Katastrophe befürchten ließ. Inzwischen ist er fast gänzlich vom Markt verschwunden. Bevor auch noch meine letzten Serien eingestellt wurden, sah ich mich nach einem neuen Betätigungsfeld um und fand es bei den zahlreichen Publikumszeitschriften, für die ich fortan regelmäßig Kurzromane und Kurzkrimis schrieb, die zum großen Teil ebenfalls als E-Books erscheinen und eine erfreulich große Leserschaft finden. Mit Erreichen des Rentenalters stellte ich meine Tätigkeit als Autor mit wenigen Ausnahmen ein.

Wir bedanken uns für dieses Interview. 

Wolf G. Rahn: Ich bedanke mich auch für das Interesse und freue mich über unsere Zusammenarbeit.

Autoren-Interview von Cassiopeia.Press mit Leslie West

Cassiopeia.Press: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Antwort:: Durch Karl May und James Fenimore Cooper bin ich zu Geschichten aus der Vergangenheit Amerikas angeregt worden. Stilistisch und inhaltlich fühle ich mich bei aller Eigenständigkeit diesen beiden Schriftstellern stark verpflichtet. Auch meine Romane sind „episch“ angelegt, zwei davon haben je ca. 500 Seiten, die anderen sind kürzer. Es gibt auch ein rundes Dutzend kleinere Erzählungen. Meine Hauptfigur seit über 30 Jahren ist immer der Mountain Man, Scout, Indianeragent und Brigadegeneral Kit Carson, wobei ich die historische Persönlichkeit nach meinen Bedürfnissen ein wenig umgestaltet habe. Der historische Hintergrund ist streng authentisch, die daraus abgeleitete Handlung überwiegend fiktiv. An Western haben mich fast ausschließlich Serien interessiert, in jeder Form. Die eine Westernromanserie hatte die besten Exposés, die zweite die charismatischsten Figuren, die dritte den besten Personalmix, die vierte die beste Handlung. Ich wollte genau die eigene Serie geschaffen haben, die ich selbst auch am liebsten gelesen hätte.

Cassiopeia.Press: Welchem Ihrer Bücher wünschen Sie im Moment besonders viele Leser? Und worum geht es in diesem Buch?

Antwort:: Mein Favorit wäre „Der Treck nach Kalifornien“, weil es der ideale Einstieg in meinen „Kit Carson-Kosmos“ ist. Der junge Kit Carson soll einen Wagenzug nach Kalifornien einholen, dessen verräterischer Scout den Treck aus Habgier ins Verderben führen will. Nachdem Kit dies verhindern und weitere Gefahren abwenden konnte, übernimmt er selbst die Leitung. Dabei lernt er Ezra Carlisle und dessen bezaubernde Nichte Linda kennen, in die er sich verliebt. Als er ihr Vertrauen gewonnen hat, verraten sie ihm, dass sie ein Drittel einer Schatzkarte besitzen. Sie verweist auf einen Jesuitenschatz, der auf einer Insel im Golf von Kalifornien verborgen sein soll. Kit überträgt die Leitung des Wagenzugs seinem Freund Jim Bridger und zieht mit den Carlisles weiter. An der niederkalifornischen Küste fallen die drei Gefährten zunächst Piraten die Hände. – Mit diesem Roman konnte ich meine „epischen Ambitionen“ auf ca. 500 Seiten voll ausleben. Es würde mich freuen, wenn viele Leserinnen und Leser diesen Wälzer mit dem gleichen Vergnügen verschlingen würden wie ich ihn geschrieben habe.

Cassiopeia.Press: Haben Sie Serien geschrieben? An welchen sind Sie beteiligt?

Antwort: Immer nur meine eigene Serie über Kit Carson. Eine Handvoll Kit Carson-Romane und ein knappes Dutzend Kit Carson-Erzählungen sind in der Serie „San Angelo Country“ meines Autorenkollegen und Freundes Alfred Wallon erschienen, natürlich im gleichen Verlag.

Cassiopeia.Press: In welchen Genres schreiben Sie? Nennen Sie in jedem dieser Genres einen exemplarischen Buchtitel!

Antwort: Im fiktiven Bereich habe ich ausschließlich Western geschrieben. Gerne würde ich mit diesen beiden Links zu meinen Veröffentlichungen „Lust auf mehr“ machen: Link 1 und Link 2